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PMS-Symptome

Symptome des PMS

Symptome PmsDer Begriff „Syndrom“ beim PMS weist in der Medizin auf ein Krankheitsbild hin, das eine Vielzahl unterschiedlicher Symptomatiken aufweisen kann, die aber trotzdem zusammen hängen und vermutlich auf einen gemeinsamen Auslöser zurück zu führen sind. Da die Ausprägungen des prämenstruellen Syndroms diffus und vielfältig sind, und die Auslöser noch nicht abschließend geklärt sind, gibt es leider noch kein Allheilmittel gegen PMS.

Inzwischen werden bis zu 150 verschiedene Symptome zum prämenstruellen Syndrom dazu gezählt. Dies zeigt, wie komplex das Thema PMS ist. Da die verschiedenen Beschwerden, die zu PMS dazu gezählt werden können, so vielfältig sind, bietet sich hier ein Erklärungsmodell, warum das PMS erst so spät als Krankheitsbild etabliert wurde. Einige der typischen Symptome und welche Maßnahme dagegen helfen können, haben wir hier für Sie aufgelistet.

 

 

 


Dysmennorhoe

Unter Dysmennorhoe versteht man die krampfartigen Schmerzen im Unterleib, die zu den häufigsten und neben den Stimungsschwankungen auch zu den unangenehmsten Symptomen bei PMS gehören. Die Schmerzen können bis in den unteren Rücken ausstrahlen, da die betroffenen Bänder an der Wirbelsäule verankert sind. Zur ersten Linderung der Schmerzen bei PMS hilft Wärme.

Ein heißes Bad und eine Wärmflasche können hier gute Dienste tun. Gegen Unterleibskrämpfe können auch konventionelle Schmerzmittel gute Dienste tun. Manche pflanzilchen Mittel und Tees können zusätzlich bei Dysmennhoroe das Wohlbefinden positiv beeinflussen.

 

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Ödeme

Oedeme Wassereinlagerungen PmsÖdeme sind Wassereinlagerungen, die bei PMS auftreten können. Ab der zweiten Zyklushälfte lagert der Körper verstärkt Wasser ein. Deshalb klagen viele Frauen auch an den Tagen vor den Tagen über schwere Beine, da das überschüssige Wasser neben dem Brustgewebe vor allem in den Beinen eingelagert wird.

Die unliebsamen Wassereinlagerungen können auch dazu führen, dass die Frau in der zweiten Zyklushälfte zwischen ein und drei Kilo an Gewicht zunimmt. Viele Frauen fühlen sich deshalb in der Phase des PMS besonders unbeweglich und aufgequollen. Dies lässt sich durch entwässernde Maßnahmen entgegenwirken. In extremen Fällen verschreiben Ärzte auch Dhiurhetika.


Mastodynie

Unter Mastodynie versteht man die Schwellung der Brüste, unter der viele Frauen mit PMS leiden. Die Brüste fühlen sich für die betroffenen Frauen in der PMS Phase besonders empfindlich an. Spannungsgefühle und eine höhere Druckempfindlichkeit bis hin zu Brustschmerzen sind die Folge. Die Ursachen für Mastodynie sind einerseits die Ödeme und Wassereinlagerungen, die während der PMS Phase auftreten können. Andererseits wird das Brustgewebe in der zweiten Zyklushälfte bei vielen Frauen stärker durchblutet, wofür ein Überschuss an dem Hormon Prolaktin verantwortlich gemacht wird. Dieser Hormonüberschuss lässt sich durch die Einnahme von Mönchspfeffer - Präparaten (vitex agnus castus) besonders gut regulieren.


Rückenschmerzen

Rueckenschmerzen PmsViele Frauen klagen bei PMS auch über Schmerzen im unteren Rücken. Dies kann an einem Ausstrahlen der Dysmennorhoe-Krämpfe leigen. Bei vielen Frauen sind aber auch die Bänder um das Iliosacralgelenk besonders gereizt. Bei sportlicher Aktivität sollte man deshalb bei PMS den Rücken auf keinen Fall überbelasten. Sonst kann es zu einer dauerhaften Blockierung des Illiosacralgelenks kommen, die orthopädisch behandelt werden muss.

 

 

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Depression

Die Symptome unter denen die von PMS betroffenen Frauen oft am Meisten leiden, sind die seelischen Symptome des PMS. Viele Frauen fühlen sich an den Tagen vor den Tagen schlecht und leiden unter Gefühlen der Antriebslosigkeit und manchmal sogar Hoffnungslosigkeit. Viele Frauen, die unter PMS leiden, beschreiben das Gefühl, das sie an den Tagen vor den Tagen beschleicht als extreme Dünnhäutigkeit, so dass oft schon bei scheinbar belanglosen Anlässen die Tränen fließen.

Auch depressive Verstimmungen, oft gepaart mit einem Verlust des Selbstwertgefühls, gehören zu den psychischen Symptomen des PMS. Die depressiven Symptome des prämenstruellen Syndroms werden auf die Auswirkungen des Hormonhaushalts auf den Botenstoff Serotonin zurück geführt. Bei Frauen, die unter Depressionen leiden, verschlimmern sich die Symptome in der Regel bei PMS noch, vermutlich da die Serotoninproduktion noch weiter herunter gefahren wird. Bei starken depressiven Verstimmungen werden häufig SSRI (selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren) verschrieben. Diese werden von den betroffenen Frauen nur in der zweiten Zyklushälfte eingenommen und bringen recht gute Therapieerfolge. Da es sich bei den SSRI um Antidepressiva handelt, sollte das Für und Wider einer Therapie allerdings besonders gut abgewogen werden.

 

 


Schlaflosigkeit

Schlaflosigkeit PmsAuch allgemeine Ruhelosigkeit und Schlafstörungen sind typische Symptome bei PMS. Viele betroffene Frauen können währen der PMS Phase nur wenig schlafen und kommen schlecht zur Ruhe, wodurch ein allgemeines Gefühl der Abgeschlagenheit entsteht und manche der anderen Symptome des PMS als noch belastender empfunden werden können. Gegen Schlaflosigkeit bei PMS können pflanzliche Einschlafhilfen wie Baldrian-Tinktur besonders wirkungsvoll sein.


Angstzustände

Angstzustände und Panikatttacken, sowie das Gefühl dass einem das eigene Leben über den Kopf wächst, sind ebenfalls typische Symptome des PMS, unter denen viele Frauen mehr oder weniger stark leiden. Auch diese Symptome gehören zu den häufigsten psychischen Auswirkungen, die Frauen mit PMS belasten. Als pflanzliche Mittel gegen Angstgefühle kann die Bachblütenessenz "rescue remedy" helfen. Werden die Angstgefühle lähmend, können ebenfalls Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) eine wirksame Therapie sein.


PMDS (prämenstruelle dysphorische Störung)

Drei bis acht Prozent der von PMS betroffenen Frauen haben eine prämenstruelle dysphorische Störung. Diese starke Ausprägung des prämenstruellen Syndroms sollte unbedingt ärztlich behandelt werden. Für den Prozentsatz der Frauen, die unter prämenstrueller dysphorischer Störung leiden, sind die Beschwerden so stark, dass sie in Alltag und Berufsleben nicht mehr einsatzfähig sind. Leider wird diese Extremform des PMS in vielen Fällen nicht erkannt und somit zu wenig therapiert. Gerade bei stark depressiv ausgeprägtem PMDS sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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